PATENSCHAFTSPROJEKTE

Viele Patenschaftsprojekte sind dadurch gekennzeichnet, dass ein Pate in einem westlichen Land eine Patenschaft für ein Kind in einem fernen Land übernimmt. Auch Kinder und Jugendliche in Deutschland können Paten gebrauchen. Sie brauchen aber nicht unbedingt Geld sondern etwas Zeit, die ihnen ein erwachsener Pate schenken kann. Zeit fehlt häufig Eltern von Großfamilien oder berufstätigen Eltern. Hier machen Paten den Kindern ein Geschenk, dass mit Geld nicht bezahlbar ist. In Patenschafts- oder Mentorenprojekten geht es darum, in regelmäßigen Abständen mit einem Patenkind zusammenzukommen und etwas Nützliches oder Schönes mit ihm zu unternehmen. Ein ehrenamtlicher Pate oder eine Patin ist jedoch kein Therapeut oder Pädagoge. Er oder sie bringt lediglich seine eigene Lebenserfahrung in die Treffen mit seinem Patenkind ein.

Eine Studie zu Patenschaftsprojekten aus den USA ergab: Kinder mit Paten wurden selbstbewusster, verstanden sich besser mit ihren Eltern und Gleichaltrigen, erwarben mehr neue Kenntnisse und Fähigkeiten, zeigten eine positive Einstellung zu Schule und schulischen Leistungen und kamen weniger mit Drogen und Alkohol in Kontakt.

Weltweit und auch in Deutschland gibt es verschiedenste Arten von Patenschaftsprojekten: Familienpatenschaften, Lernpatenschaften, Kinderpatenschaften, Karrierepatenschaften oder auch Besuchsdienste bei älteren oder behinderten Menschen.

Die Internetseite Aktivpaten vernetzt eine Vielzahl von Projekten in Deutschland:

www.aktivpaten.de